Dass sich das Klima auf unserer Erde rasant verändert, lässt sich nicht bestreiten. Vieles spricht dafür, dass wir Menschen zu diesem Wandel massiv beitragen. Wenn die Zerstörungen des Ökosystems weitergehen, könnte die Erde in absehbarer Zeit unbewohnbar werden.
Schon vor fast 50 Jahren formulierte der Philosoph Hans Jonas (1903-1993) deshalb eine Forderung an jeden Menschen: „Handle so, dass die Folgen deiner Handlung vereinbar sind mit dem Fortbestand echt menschlichen Lebens.“
Das ist leicht gesagt. Aber es stellen sich sofort zwei Fragen: Warum sollen wir denn überhaupt den Untergang der Menschheit verhindern? Vielleicht wäre das Ende menschlichen Lebens ja nicht schlimmer als das Aussterben der Dinosaurier. Und wenn sich denn doch ein Grund für den Fortbestand der Menschheit finden: Was müssten wir tun, um ihn zu sichern?
Auf diese Fragen will der Vortragende, Prof. Dr. Michael Bongardt, im Anschluss an Jonas Antworten vorschlagen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutieren.
Referent: Prof. i.R. Dr. Michael Bongardt, Philosoph und Theologe, Universität Siegen, beschäftigt sich schon lange mit dem Werk von Hans Jonas und ist unter anderem der Initiator einer Internationalen Hans Jonas Gesellschaft.

